Sommerfest 15. Juni 2018

Vorfreude, Foto: Fabian Becker

Atmosphäre und Infostände

In entspannter Atmosphäre wurde über das Gelände gebummelt und Kaffee, selbstgemachter Kuchen, Eis aus der Eismanufaktur, Quiche, Bratwurst, Eistee, Smoothies, Bier, Wein und später auch Cocktails – vieles in Bioqualität – genossen. Gleichzeitig konnte man sich über die Initiativen vor Ort informieren, den Bürgerverein Donnerschwee sowie das GLOBE kennenlernen und beim Weltladen mehr über den Fairen Handel erfahren.

Kletterwand, Foto: Fabian Becker

Aktionen für Groß und Klein

Großen Anklang fanden die unterschiedlichsten Lastenräder, die rege ausprobiert wurden, sowie die mobile Kletterwand. Diese wie auch die Hüpfburg wurden sofort von den Kindern in Beschlag genommen. Kinderschminken, Glücksrad und Entenangeln begeisterte ebenfalls die kleinen Besucher*innen.

SolaWi & Foodsharing, Foto: Fabian Becker

Ernährungsrat, Solidarische Landwirtschaft, Food- und Carsharing

Beim genussvollen Knabbern frisch zubereiteter Bio-Gemüse-Obst-Sticks kam der Ernährungsrat Oldenburg mit zahlreichen Besucher*innen ins Gespräch über Lebensmittelerzeugung und -verarbeitung. Dieses Thema wurde am Nachbarstand der Initiative „Regionale Markthalle“ vertieft, wo die Frage lautete: Was heißt eigentlich regional? Als Antworten kamen: Regional ist "mein Hochbeet", "Ich kaufe da, wo es wächst und wann es wächst!", "von HIER", "Oldenburg und umzu", "regional ist gesund", "unter 100 km" etc. 2019 soll im Quartier die Markthalle eröffnet werden, die genau diese Aspekte beim Angebot berücksichtigen und eine lokale Nahversorgung bieten wird.
Zudem informierte Naomie Ennen vom Arbeitskreis Foodsharing über die vor Ort ansässige Verteilerstelle der Solidarischen Landwirtschaft und über die im Rahmen des Projekts geplanten Foodsharing-Ideen.
Zum Thema Carsharing stand Klaus Göckler von cambio Oldenburg Interessierten, aber auch Kund*innen Rede und Antwort.

Repair Café, Foto: Fabian Becker

Repaircafe, Upcycling und Kleidertausch

Premiere feierte das RepairCafé auf dem Gelände, das viele neue Menschen für das Thema „reparieren statt neu kaufen“ gewinnen konnte. Auch Upcycling und Kleidertausch waren an den Nachbarständen beim Kreativsalon und bei Greenpeace möglich. Die „Fachleute“ stellten dort ebenfalls ihr nachhaltiges Angebot „Ein ‚Fach‛ kaufen & verkaufen“ vor.

Soliküche, Foto: Fabian Becker

Soliküche

Eine kulinarische Besonderheit war die Soliküche mit dem Koch Stefan Kilian. Gemeinsam mit den FSJler*innen des Vereins Jugendkulturarbeit bereitete er das gespendete Bio-Gemüse vor. Am Stand musste dieses nur noch von Freiwilligen geschnippelt werden. Hier unterstützte Jutta Goretzki von der Kochgruppe „Laufkatzen“ aktiv die Aktion. Die Gemüsepfannen mit Dal, Raita und Bulgursalat waren in kürzester Zeit leergegessen.

Stand der Jugendkulturarbeit, Foto: Fabian Becker

Verein Jugendkulturarbeit und Internationales Büro

Der Verein Jugendkulturarbeit hingegen wollte auf großen schwarzen Wandtafeln von den Besucher*innen wissen, welche Wünsche sie sich unbedingt erfüllen möchten, bevor sie sterben. Hier reichten die Antworten von „ganz viel lieben“ über „einfach glücklich und dankbar sein“ bis hin zu „so viel wie möglich von der Welt sehen“. Letzteres können Jugendliche mit dem internationalen Büro des Vereins. Deren Mitarbeiterinnen Isabel Vidal und Karmen Murn informierten über das Freiwillige Europäische Jahr sowie über die internationalen Austausche, die bei vielen Jugendlichen auf Interesse stießen.

Freeze, Foto: Fabian Becker

Kulturprogramm

Musikalisch eröffnete KASKA mit ihrer Klezmermusik das Kulturprogramm. Parallel starteten die Kindertheatergruppen. Freeze! präsentierte eine Szene zum Thema „Naturzerstörung“ und „Umweltverschmutzung“ und das KaKaO zeigte mit „Jogi Löwenherz“, weshalb man „richtige“ Freunde braucht. Das GLOBE öffnete seine Pforten für Führungen und den ersten Auftritt von Paraplü. Die Vierteltöne unter Leitung von Alexander Goretzki sangen nicht nur selbst, sondern animierten zum Mitsingen. Auch mit Paraplü ging es nach deren zweitem A-cappella-Auftritt, diesmal im Internationalen Jugendprojektehaus, auf die Wiese zum gemeinsamen Singen. The Flatland Drifters setzten mit ihrem fast 90-minütigen Programm den musikalischen Höhepunkt – aber leider auch den Schlusspunkt unseres rundum gelungenen Sommerfestes.

Wir sagen Danke

Wir möchten uns bei allen Akteur*innen bedanken, die das Sommerfest geplant, organisiert und mitgestaltet haben. Wir danken Ecocion (Bio-Lebensmittel), La Molienda (nachhaltig produzierter kolumbianischer Kaffee), N‘Ice Pops (Bio-Eis) und Kottkamp (alkoholfreier Bio-Sekt) für ihre Spenden. Ein besonderer Dank geht an die Mitarbeiter des Vereins Jugendkulturarbeit Niklas Richter und Adnan Vrebac sowie die FSJler*innen Nechirvan Alrashid, Sophia Borgmann, Kea Michelle Maul, Lucia Romero und Giorgi Seturidze für ihre unermüdliche Mithilfe sowie an Marvin de Buhr, der alles im Blick hatte. Und natürlich ein großes Dankeschön an Fabian Becker, der die Atmosphäre des Festes fotografisch für uns eingefangen hat.

Einige Stimmen zum Fest:

„Der Verein Rädchen für alle(s) hatte einen tollen Nachmittag auf dem Neu-Donnerschweer Sommerfest. Die Anzahl der Besucher, die eine Testfahrt auf einem unserer mitgebrachten Lastenräder wagten, überstieg alle Erwartungen. Ob jung oder alt, alle wollten ein paar Runden auf den Rädern drehen und sich selbst ein Bild vom tollen Fahrgefühl machen.
Dabei zeigte sich auch, dass sehr viele Besucher sich vorstellen konnten ihr Auto beim nächsten Einkauf zu Hause zu lassen und auf ein Lastenrad umzusteigen.
Das Sommerfest war also ein voller Erfolg und hat viele neue Lastenradbegeisterte hervorgebracht."
Max Götz, Rädchen für alle(s) e.V.


Der Auftritt der ViertelTöne beim Sommerfest Neudonnerschwee verbindet war für uns als Chor ein schönes und herausforderndes Ereignis. (Kann es einen schöneren Abschluss vor der Sommerpause geben, als auf einem Sommerfest mitzuwirken?) Faszinierend und gar nicht so ohne: das „Mittendrin“-sein und -singen. Nicht, dass der Chor kontaktscheu wäre - weder gegenüber Menschen im Allgemeinen noch dem Publikum im Besonderen. Schließlich stehen wir alle mit unserer Stimme im Leben, in unserer Realität. Und schließlich sind wir ein „Stadtteilchor“, der mittlerweile seit elf Jahren in Oldenburg-Donnerschwee musikalisch aktiv ist.
Aus diesem Selbstverständnis heraus war das „Mittendrin“ ein Genuss, trotz aller akustischen Probleme. Draußen zu singen war für uns eher ungewohnt, und gerade die ruhigen Stücke liefen Gefahr, im Gewusel unterzugehen. Doch diese Angst schien unbegründet: Wir haben uns bei unserem Auftritt frohen Gesichtern und leuchtenden Augen gegenübergesehen. Und das Singen afrikanischer, jiddischer, skandinavischer, irischer, später dann auch südamerikanischer, indianischer und deutscher traditioneller Lieder gemeinsam mit dem Publikum erschien uns auch im Nachhinein nicht nur als ein folgerichtiger Abschluss - sondern auch als eine schöne und stimmige Auflösung der vermeintlichen Kluft zwischen Chor und Publikum. Ganz im Sinne der Losung: Neudonnerschwee verbindet!
Alexander Goretzki, Chorleitung ViertelTöne
 

„Es war eine positive Stimmung. Die Gäste fanden die Angebote des Sommerfestes gut.
Die Menschen waren vom Kuchen angetan.
Oh, Dinkel meinten einige…“
Heidrun Braun, AK Foodsharing
 

„Unser Stand wurde gut besucht, so dass die Stimmung bei uns Betreuern sehr gut war.
Die Besucher haben interessiert nach den Aufgaben des Ernährungsrates Oldenburg gefragt. Wir hatten Gemüse- und Obstspieße angeboten, die sehr gut ankamen. …Wir stellten noch den Bau der Markthalle vor. Die Besucher freuten sich durchweg über die Entstehung einer Markthalle auf dem Gelände. Es war ein ganz toller Tag.“
Ingo Melchert, Ernährungsrat Oldenburg
 

„Das Sommerfest 2018 war gut besucht und die Stimmung an den Ständen war besonders bei den Kleinen super. Die Hüpfburg war natürlich besonders besucht. Das Kaffee war bis 18.00 Uhr besucht und der Kuchen war restlos ausverkauft. Bis in die späten Abendstunden wurden Bratwurst und Bier verkauft.“
Heinz von Seggern, LebensImpulse e.V.


Es war richtig schön auf eurem Sommerfest in NeuDonnerschwee! Ich fand es war eine ganz offene und fröhliche Stimmung und für mich ein großes Wiedersehen von vielen Menschen, die ich kenne und die inzwischen in Neu Donnerschwee wohnen. Wir von Paraplü sind zunächst auf der Bühne im Globe aufgetreten. Bei unserem zweiten Auftritt im Haus der Jugendkulturarbeit gab es eine bunte Mischung unseres nordischen Programms zum Zuhören und Mitsingen. Am Ende sind wir für ein paar Circle Songs gemeinsam nach draußen auf die Wiese gegangen. Wir hatten ein sehr singfreudiges Publikum - das war wirklich schön. Nach unserem Auftritt haben wir uns noch länger treiben lassen und das Fest und die Musik draußen genossen.
Linda, Paraplü

 

Sehr viel gute Laune schon beim Aufbau unserer Cocktailbar am Abend vorher und dann dieser sonnige Sommerfest-Tag. Unsere „Bar“ war sehr gut besucht und hat mit Eistee, regionalem Apfelsaft, Maya Power, Summer-Love, Donnerwetter, Erdbeer-Daiquiri und Canchanchara gute Laune versprüht - bis spät in den Abend. Im Hintergrund die Life- Musik - das war Urlaubs-Feeling. Rundum gelungen - so unsere einhellige Meinung und unbedingt wiederholenswert!
Andrea Hufeland, Gemeinschaftshaus 22


Bratwurst und Bier sind beliebteste Gaumenfreuden eines Festes und dann auch noch alles in Bio, was voll Freude gut angenommen wurde. So wurde auch gerne eine weitere Wurst verspeist und das Bier als sehr wohlschmeckendes süffiges Lab fand treue Anhänger, zumal dieses auch in einem Bierglas ausgeschenkt wurde und nicht ,wie heute üblich im Plastikbecher. Viele Gespräche und Nachfragen über unser BIO-RESTAURANT hatten einen schönen Werbeeffekt für uns. Denn höchstens 10% der Bevölkerung sind Bio-Kunden. Dies ist immer wieder wichtig Aufklärung, was besonders durch Schmecken am einprägsamsten ist, zu betreiben.
Gemeinsam mit Besünners, ein neues Tagesbistro, wo es leckere Quiches und guten Wein im Angebot gab,wurde das Angebot kulinarisch erweitert. Es war ein tolles Event, vielen Dank an die Organisatoren.
Gaby Wendzioch, Bio-Restaurant Seidenspinner

Zu dem Kommentar von Repair Café

Zu dem Kommentar von Cambio